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Vitale Landküche

MichaelaB_02

Frohe Weihnachten wünsche ich allen Lesern, Vollwertköst-Fans
und allen freundlichen Menschen.

Diese Galerie enthält 12 Fotos.

Die beiden Weihnachtskochkurse in diese Jahr waren ohne Fleisch. Doch niemand hat es vermisst. Die Besucher kamen mit viel Neugier und gingen gut gesättigt mit neuen Eindrucken und Erfahrungen. Was jeder davon mitnimmt oder für sich ausprobiert, bleibt ihm selbst überlassen. Das Menü bestand aus einem Salat mit bunter Melde, Rucola, Rote Bete, Birne bzw. Kaki und Granatapfelkernen. Das Dressing einmal mit Cashew-Sahne, das andere Mal mit Walnuss-Zitronenöl-Dressing.

Bei der ersten Veranstaltung gab es noch mit Kräutersaitlinge mit Mandelpanade, dafür fiel dann die Suppe weg.

Da es in meinem Garten noch reichlich frischen, knackigen Topinambur gibt und viele diesen noch nicht verarbeitet haben, gab es ein Topinambur-Süppchen mit Ingwer und Chili vorweg. Da ich meinen Mitstreitern gern kreatives Kochen zeige und sie ermutige, etwas zu verändern, wollten sie die Suppe etwas dicker, als im Rezept vorgesehen kochen.

Das Hauptgericht war schließlich ein weihnachtlicher Nussbraten. In Anlehnung an den Nussbraten von Barbara Rütting habe ich etwas experimentiert, mit Bratäpfeln, geraspeltem Sellerie und Petersilienwurzeln … und zum Braten gab es die Pflaumen-Bratapfel-Rotweinsoße – unverändert von Barbara Rütting – sehr gut gelungen! Übrigens kann man den Braten schon einen Tag vorher zubereiten, er wird von Tag zu Tag schnittfester und durch die Pflaumensoße hervorragend abgerundet.

Als Dessert gab es einen orientalischen Joghurt sowie einen Mandelpudding mit Mangocreme – alle Rezepte, soweit nicht anders erwähnt, aus dem Buch »Vollwert-Fibel für die ganze Familie« 

Hier das Rezept zum festlichen Nussbraten:

150 g grob geschroteter Grünkern, 100 g geschroteter Dinkel, 100 g fein gemahlener Vollkornreis, 100 g geraspelte Petersilienwurzel und/oder Sellerie, 1,5 l kräftige Gemüsebrühe, (selbstgemacht, mit Lorbeer, Kräutern und Piment) und 3 EL Leinkuchen aus dem Spreewald alles zusammen aufkochen und ausqellen lassen.

In einer Pfanne mit etwas Öl, 50 g getrocknete, gehackte Pilze, 4 rote Zwiebeln und 4 Knoblauchzehen – klein gehackt, 50 g getrocknete Tomaten, klein geschnitten, anbraten und zum Getreide (oben) geben. 1,5 EL Senf, Chili, 2 TL grüner Pfefferkörner, 2 TL Paprikapulver (süß) 2 El Sojasoße (Tamara) und Kräuter wie Thymian, Oregano, Majoran, Salbei, Rosmarin, Lavendel sehr fein gehackt untermischen. Einen Laib formen und in eine Backform legen, – eine Backpapier erleichtert das Herausnehmen.

2 in Spalten geschnittene Äpfel und etwas Butter um die Äpfel einzupinseln. Die Äpfelspalten auf den Braten und daneben legen. Nach der Hälfte der Backzeit, die danebenliegenden Äpfel herausnehmen – sie machen die Soße sämig. Backzeit ca. 1 Stunde bei Ober- und Unterhitze.

Das Rezept für die Pflaumensoße von Barbara Rütting: 

400 ml Rotwein, 1 Lorbeerblatt, 1 Nelke, 1/2 Zimtstange, aufkochen, ziehen lassen, die Gewürze entfernen, dann 100 g Pflaumenmus (ohne Zucker) oder Backpflaumen, sowie die Äpfel vom Braten dazu geben und pürieren.

grad so, wie beim Vollwertbäcker. 😉 So würde ich es singen, denn lecker ist es wirklich mit den guten Zutaten zu backen! Die Qualität der Zutaten ist gerade bei der Weihnachtsbäckerei sehr wichtig! Heute gibt es Früchtkugeln, Pflaumenröllchen im Hefeteig, Cashew-Plätzchen und herzhafte Grünkernplätzchen.

Pflaumenröllchen mit Zimt
Cashew-Plätzchen, Lebkuchen und Pflaumenröllchen

Früchtekugeln auf dem Adventsplätzchenteller

Auch in diesem Jahr gibt es wieder selbstgestaltete Weihnachtskarten und Geschenkkarten, die ich mit den Büchern in der Weihnachtszeit verschicke. Und wer noch ein Geschenk sucht, dem empfehle ich die Vollwert-Fibel für die ganze Familie. 224 Rezept – alle Foto, einfache Gerichte aus regionalen Produkten für kleine und große Genießer.

Weihnachtskarten und Geschenkanhänger
Feigentorte aus Milna Vitale Landküche Vollwert-Fibel Feigentorte
Wunderbare Feigen-Sahnetorte – Mehr als Stück kann man aber nicht essen! 😉 

Im Urlaub auf der Insel Bra´c war ich nicht nur von den Olivenbäumen, den Olivenbauern die die Oliven mit Ihren kleinen Gefährten zur »Kolchose« brachten und dem tollen Aroma des frischen Öls begeistert, mir haben es auch die Feigen angetan. Ende Oktober waren es die Fallobst-Feigen, die auf den Märkten angeboten wurden. Süß, fest, aber noch nicht vollständig trocken. Im Café in Milna gab es eine Feigentorte die uns nach den Wanderungen fast täglich verführte! Die musste ich unbedingt zu Hause nachempfinden und habe den Marktfrauen in Split dafür reichlich Feigen abgekauft. Ich liebe ja Rezepte mit übersichtlichen Zutatenlisten, aber das war keine große Herausforderung.

Zutaten für den Boden: 150 g Mandeln, 6 große Datteln, beides zu einer cremigen Masse püriert. Die Masse in einen Tortenring, auf einer Tortenplatte gleichmäßig verstrichen. Je nach Größe 1-2 cm hoch.

Zutaten für die Masse: 400 g Schmand, 200–250 g Feigen (ich hatte 300 g, das war aber doch sehr süß!), 300 g Sahne, aufgeschlagen, Saft einer halben Zitrone, 1–2 EL Flohsamenschalen und etwas Vanille. Die Feigen vermusen, Zitrone, Flohsamenschalen (oder auch 2–3 EL Chiasamen) und Vanille dazugeben und mit dem Schmand mischen, möglichst etwas schaumig … Dann die Sahne gleichmäßig unterheben – die Masse nun auf den Boden geben und oben glatt streichen. Ich habe nun etwas Honig darauf gepinselt und Feigen aus meinem Garten, die nicht mehr größer wurden, aber wunderbar ausreiften, in feinen Scheiben obenauf gelegt.

Das war sehr lecker und ich freue mich schon auf das nächste Feigenjahr.

Gefüllte Kohlwickel Vollwert-Fibel
Kohlwickel mit farbenfroher Gemüsemischung

Zutaten: 

4 Große Kohlblätter, z.B. Wirsingkohl oder Weißkohl. Den harten Strunk wegschneiden ca. 4 Min. köcheln, und wenn sie weich genug sind, kalt abschrecken.

4 Kartoffeln, gewürfelt, in gleicher Menge Hokkaido, gewürfelt, beides 5 Min. in 250 ml Wasser köcheln.

2 Möhren, in dünne Scheiben raspeln, 1 rote Paprika, gewürfelt, 1 große Zwiebel, feingehackt, Gewürze: frischer Oregano, Pfeffer, 1 TL Kurkuma, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL frischer grüner Pfeffer, Muskatnuss, etwas Chili, 1-2 Lavendelblüten oder Rosmarin oder Thymian für den Winterduft …

2 geh. EL gemahlener Grünkern, Gemüsebrühe und etwas Öl.

Zubereitung:

Zwiebeln in einer großen Pfanne mit Öl anbraten und den bissfest gekochten Hokkaido, die Kartoffeln, die Hälfte des grünen Pfeffers (kann man etwas mörsern), der Paprikawürfel und der Gewürze, in Öl anschwitzen, etwas abkühlen lassen und in die Kohlblätter einschlagen. Zubinden und in eine feuerfeste Form legen.

Nun die Gemüsebrühe mit dem gemahlenen Grünkern mischen und angießen, Möhrenscheiben, restliche Gewürze, restliche Paprika und den Sud (vom Kochen der Kartoffel/Kürbis-Mischung) auffüllen – die Form sollte hälftig mit Flüssigkeit gut gefüllt sein.

20 Min bei 170 Grad backen.

Guten Appetit!

Neuseeländer Spinat auf Batet

Bataten-Tortenboden für den Spinatkuchen

 

 

 

 

 

 

Hin und wieder werde ich Besitzer von glücklichen Eiern. Dann denke ich mir etwas schönes damit aus: Spinattorte mit Süßkartoffelboden – Ein Rezept aus der Vollwert-Fibel für die ganze Familie. So ein Kuchen wird von einer ganzen Familie zu einer Mahlzeit weggeputzt. Wir sind aber nur zu zweit! Und nach dem Salat reicht so ein Kuchen schon mal 3-4 Tage. Der Kuchen kommt in den Kühlschrank.

Ich backe die Tortenstücke dann einfach in einem kleinen Tischgrill/Toaster auf.

Für den Süßkartoffelboden: 1 Süßkartoffel (ca. 200 g), gekocht und gepellt 100 g Weizen, fein gemahlen 1 Ei ¼ TL Kräutersalz ½ TL Kurkuma, gemahlen Muskat, gemahlen Butter für die Form

Für den Belag: 400 g Neuseeländer Spinat (oder Spinat oder Mangold) 150 ml Gemüsefond/Wasser 150 g Ziegenfrischkäse oder anderen Frischkäse 100 ml Bio-Sahne 1 Ei 1 TL Ingwer, gerieben Muskat, gerieben und Pfeffer

Die gekochten Betaten pellen und durch die Kartoffelpresse drücken. Mit Vollkornmehl, Ei und Gewürzen zu einem glatten Teig verarbeiten und eine Form damit auslegen. Der Rand sollte 2–3 cm hoch sein.

Den Spinat waschen und das Grün von den Stängeln zupfen und in etwas Gemüsefond aufkochen, 5 Min ziehen lassen, abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen. Den Frischkäse mit etwas Brühe (vom Gemüse) gleichmäßig aufrühren. Die Sahne und das Ei zugeben und kräftig würzen und über das Gemüse geben. Bei 180 Grad ca 25 Min. backen.


Weizen-Dinkel Teig ist sehr vielfältig.

Wenn ich Backe, dann gern reichlich. Wer weniger möchte, halbiert bitte die Mengen.

Benötigt werden: 1 kg Weizen, fein vermahlen, 1 kg Dinkel, fein vermahlen, 10 g Hefe, Wasser nach Bedarf, 100 ml Sahne, 2 TL Salz.

Zuerst verknete ich 1 kg Weizen (mit der Knetmaschine) und 500 ml Wasser (Rezepte mit genauen Wasserangaben gibt es in der Vollwert-Fibel. Hier möchte ich zeigen, wie man auch ohne Rezept schafft: mit den eigenen Sinnen: Sehen, Fühlen …!) … und das sehr gründlich, also gut 10 Minuten.  Ich nehme also anfangs 500 ml Wasser und dann nach und nach immer etwas mehr. Salz und Hefe kommen ebenfalls dazu. Ich fülle nun so lange Wasser nach, bis der Teig weich, aber nicht fließend ist, er sollte schwer die Form halten. Nach und nach werden 600 g  Dinkel dazugegeben (er mag nicht so lange geknetet werden) … und erneut Wasser bis die Konsistenz gut is. Zum Schluss knete ich noch die Sahne unter. Den Teig stelle ich nun über Nacht kühl – in den Keller auf den Fußboden. Am nächsten Morgen ist er gut gegangen und bereit: Für Brot, Brötchen, und viele andere. (Der Teig ist der Übernacht-Brötchenteig aus der Vollwert-Fibel jedoch ist das Mehl ausgetauscht)

 

leckere Mohnbrötchen

Brötchen mit Mohn

Brötchen mit Mohn:

150 g von dem restlichen 400 g Dinkel gebe ich auf meine Arbeitsfläche und nehme Teig für ca. 1 Blech. Ich arbeite soviel Mehl mit der Hand ein, bis ich eine gut formbare Rolle habe. Diese schneide ich in gleich große Stücke, forme Brötchen mit der Hand, sprühe etwas Wasser darauf und bestreue sie mit Mohn. Die Brötchen lasse ich auf dem gebutterten Blech ca. 15 Min. abgedeckt ruhen . Dann in den 220 Grad vorgeheizten Ofen. weiter s.u.

 

Brötchen mit Sonnenblumenkernen: (Abbildung oben)

Auch hier wieder reichlich Mehl auf die Arbeitsfläche, etwas Teig entnehmen, Sonnenblumenkerne nach Wunsch dazu geben, unterkneten, eine Rolle formen, bleichgroße Teile Abstechen und Brötchen, rund, länglich oder Hörnchen … formen – die Brötchen auf dem gebutterten Blech abdecken, 10 Min. ruhen lassen …

Backen: ca. 2 Min. bei 220 Grad, (mit einer Schale mit heißem Wasser im Ofen) dann, je nach Größe der Brötchen ca. 15- 18 Min. bei 175 Grad backen.

 

 

Brötchen mit Pflaumenfüllung

Pflaumenküchle

Pflaumenküchle:

Erneut Mehl auf die Arbeitsfläche geben, etwas vom weichen Teig entnehmen, gleichmäßig mit den Händen durchkneten bis nichts mehr klebt und dünn ausrollen,  Rechtecke schneiden (ca. 6 x 10 cm), halbierte, entsteinte Pflaumen auf eine Hälfte legen, mit etwas Zimt bestreuen, zusammenklappen und mit den Fingern rundherum zudrücken. Auf ein gebuttertes Blech legen, mit Folie abdecken und 15 Min ruhen lassen. Die Pflaumen sind jetzt sehr reif – weder am Mehl noch bei der Füllung ist Zucker notwendig, sie waren aromatisch, saftig und süß! Der Pflaumenkuchen (siehe Foto oben und Rezept ganz unten ebenfalls)

 

 

 

leckere Füllung zum Naschen

Spinatsnacks

Spinatküchle:

Ich habe Neuseeländer Spinat genommen (in wenig Wasser kurz gekocht – andere Spinat geht genauso), getrocknete Tomaten aus meinem Garten (fein gewürfelt) sowie Feta, fein gewürfelt, Salz, Pfeffer, Chili und wer möchte kann auch fein gewürfelte Schalotten (auch angeboten oder Sonnenblumenkerne) dazugeben. Die Füllung gut mischen und so wie oben die Pflaumen (s.o.) in die Teigtaschen füllen und verschließen.

 

Vor dem Backen kann man die Küchle mit etwas Sahne einpinseln und mit Körnern oder Saaten bestreuen.

Gebacken wird ca. 12 Min. in den heißen, vorgeheizten Ofen bei 220 Grad – nach 2 Min. stelle ich dann auf 170 Grad.

 

Und wenn immer noch Teig übrig ist (Abbildung oben) …

wird dieser gut durchgeknetet, ausgerollt, ca. 15 Min. abgedeckt gehen lassen, dann in eine gebutterte Auflaufform (Größe nach Teigmenge und gewünschter Teigdicke …) gelegt, am Rand etwas hochgezogen, mit Pflaumen belegt, mit Zimt bestreut, wer möchte auch mit Streuseln und ab in den Ofen für 15 Minuten.

Guten Appetit!

leckere Füllung zum Naschen
Spinatsnacks

Englische Fachübersetzung

Farewell Colitishttps://www.amazon.de/Farewell-Colitis-journey-condition-changing-ebook/dp/B07H4WGWW2/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1536652107&sr=8-1&keywords=Farewell+colitis




Die Ernte beginnt

Frischer Salat im Mai

Die Vielfalt der Salt ist unerschöpflich. Jetzt kann man bereits Salat aus dem eigenen Garten oder vom Balkon, Gurken, Kohlrabi sowie Kräuter, Wildkräuter genießen. Momentan können wir mit dem Wachstum der grünen Blätter von Spinat, Rauke, vielfältigen Salatsorten, Melde, Kresse … nicht mehr Schritt halten. Neben dem Verschenken ist der Smoothy oder die Smoothybowl eine gute Alternative, auch mal pro Personen einen ganzen, großen Salatkopf zu verputzen.

Rauke, Rote Melde, Giersch

Reiche Ernte

Besonders lecker ist zur Zeit eine Mischung mit Wildkräutern wie Brennnessel, Giersch, Vogelmiere … und etwas Obst, wie Birne, Banane oder auch einer Avocado. Nun wird es auch Zeit, den Gefrierschrank zu checken. Ich habe noch eingefrorene Stachelbeeren gefunden – da die neue Ernte schon am Strauch gut zu sehen ist, wird es Zeit sie zu verarbeiten. Salat, Avocado und gefrorene Stachelbeeren sind eine willkommene Bowl für zwischendurch – sehr erfrischend!

Junger Spinat auch für Smoothybowls perfekt

Junger Spinat für frische Salate

PS am 13.6. gibt es in in Wildau einen Kochkurs für erfrischende Smoothybowls. – Eine wunderbare Möglichkeit, wie ich finde, die beginnenden reichen Ernten und kostengünstig zu erwerbenden regionalen Früchte zu reichlich verarbeiten und zu genießen. Wichtig bei Smoothy und -bowls ist es für eine gute Verwertung der wertvollen Inhaltsstoffe, langsam – löffelweise zu kauen, den Geschmacksknospen alle Zeit zu lassen und die Nahrung so gut zu zerkleinern und einzuspeicheln.

Guten Appetit

Frischer geht es nicht

Salatbowl