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Vitale Landküche

Beim Stöbern im Kühlschrank – man sollte ja täglich mal schauen, was da so auf einen wartet, sprachen mich direkt 2 Rote Beeten an, was denn mit den Pastinaken nun werden soll und ob man nicht mal was zusammen machen kann? Hm. Rote, erdige Beete mit süßlichen Pastinaken? Ob das gut geht? Als ich mich umdrehe, sehe ich noch die dicken gelben Zwiebeln und tatsächlich war eine verrückt genug, mitzumachen! Also: Butterschmalz in meinen Schmortopf, kleingehackte Zwiebeln dazu, gut gebürstete, verputzte (nicht geschälte) rote Beete klein gewürfelt, mit in den Topf geben. Dann habe ich die Pastinaken geschrubbt, sorry, wenn es am Bauch kitzelt aber der Dreck muss weg und die Schale möchte ich ja erhalten. Kleingeschnippelt kamen die Pastinaken ebenfalls in den Topf. Das sah schonmal gut aus! Etwas Kreuzkümmel, etwas Kurkuma, etwas Salz, kräftig durchgemischt, leicht angebraten kommt nun endlich etwas von meiner guten Gemüsebrühe hinzu. Nach dem Aufkochen darf das Ganze noch 15 Min. köcheln, bevor die Suppe püriert wurde. Sie war tatsächlich leicht süßlich! Zuerst habe ich schwarzen Pfeffer gemahlen und dann habe ich noch rote Pfefferbeeren gefunden, die schon ganz ungeduldig waren, denn sie fühlen sich bei mir vernachlässigt! Mit beidem habe ich die Suppe abgeschmeckt und – sie haben sich mit Bete und Pastinake gut vertragen. Ich liebe ja zur Roten Bete auch den Meerrettich, aber dazu fand ich ihn dieses Mal nicht optimal. Er durfte also noch etwas in der Erde stecken bleiben. Als das leuchtend rote Süppchen fertig war – natürlich musste ich die Konsistenz noch mit etwas Wasser korrigieren – habe ich noch einen Klecks Schmand, einige rote Pfefferbeeren und frische Petersilie in die Mitte gegeben. Serviert wurde mit geröstetem Vollkornbrot.

  • Zutaten: 1 Zwiebel, 2 Rote Bete, 2–3 Pastinaken, Butterschmalz, Gemüsebrühe, Cumin, Kurkuma, rote Pfefferbeeren, schwarzer Pfeffer, Salz, etwas Schmand, gutes Brot, frischer Petersilie …