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Vitale Landküche

Topinambur kann man solange es frostfrei ist, den ganzen Winter ernten. Topinambur enthält Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2 und Niacin. Die Gehalte an den Mineralstoffen Eisen, Kalium und Kalzium sind sogar höher als bei der Kartoffel. Er ist anspruchslos – man muss ihn nur jedes Jahr reichlich ernten und essen, sonst wuchert er alles zu – blüht aber sehr schön!

Topinambur zudem auch schmeckt roh sehr gut: geraspelt, in Scheiben (jeweils mit wenig Zitrone gemischt, damit er nicht nachdunkelt) oder einfach »aus der Hand«. Er eignet sich für alle bunten Gemüsesalate, gemischt mit Paprika, Gurke, Möhre, Lauch und/oder Apfel, Birne oder Mango, Ananas … und Blattsalat oder reichlich Petersilie.

Als Zutat für Gemüsepfannen, Borschtsch oder Cremsuppe ist er ebenfalls eine Klasse für sich! Als Würze bietet sich frischer Pfeffer, Kurkuma, Cumin, Schwarzkümmel oder auch Chili an. Geröstetes Brot, Kerne, Nüsse und frische Kräuter nach Wunsch sind eine Topping für die Cremesuppe.

Topinamburcremesuppe

Zutaten

1 Zwiebel, fein gehackt, etwas Butter, 800 ml Gemüsefond/Wasser, 600 g Topinambur und, 1 Möhre, in Stücke schneiden, 1 Zitrone, Saft, Pfeffer, 1/2 TL Kurkuma, 100 ml Bio-Sahne, frische Minze, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne, etwas angeröstet.

Zwiebelwürfel in Butter glasig dünsten. Mit Gemüsefond ablöschen. Das Gemüse dazugeben und etwa 5–10 Min. im geschlossenen Topf köcheln bis es weich ist, dann vom Herd nehmen und pürieren. Mit Zitronensaft und Pfeffer abschmecken, erst dann die Sahne unterrühren. Mit Olivenöl, Minze und gerösteten Kernen servieren. (Rezept aus: Vollwert-Fibel für die ganze Familie von Michaela Barthel)

Guten Appetit wünscht die Körnerköchin Michaela Barthel